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QR-Home Thema: Vögel
Pfau

Das Geheimnis der vergessenen Federn

Hallo! Mein Name ist Ravi, und ich bin ein prachtvoller, blauschillernder Pfau – zumindest behaupte ich das stolz, auch wenn meine Freunde, die Affen, mich manchmal „Diva der Wälder“ nennen. Mein Zuhause ist der dichte, tropische Dschungel Indiens. Hier, zwischen den saftgrünen Blättern, singenden Grillen und der Sonne, die durch die hohen Salbäume blinzelt, streife ich durch das Dickicht, immer meine prächtigen Schwanzfedern stolz im Schlepptau. Ja, als männlicher Pfau sind meine Federn mein ganzer Stolz, und sie helfen mir, die Aufmerksamkeit der neugierigen Pfauenhennen auf mich zu ziehen. Doch meine Geschichte heute handelt nicht von Balztänzen, sondern von etwas ganz Besonderem, das ich vor kurzem entdeckt habe – einem Rätsel, das die Zeit selbst zu verbergen scheint.

Es fing an, als ich mit meinen starken Beinen den trockenen Boden nahe des Bachs aufscharrte. Plötzlich glitzerte etwas in der Erde, aber es war mehr als ein gewöhnlicher Käfer, den ich als Leckerbissen für später beiseitelegen könnte. Ein seltsamer, glänzender Gegenstand lag dort, mit eingeritzten Symbolen, die mich an die Muster auf den Schwingen meiner Feinde, der Raubvögel, erinnerten. Doch was tat so etwas hier? Bevor ich es beiseite schieben konnte, erklang eine ungewöhnliche Stimme: „Du hast ein großes Geheimnis berührt, mein Freund.“ Als ich meinen Kopf hob, traute ich meinen goldenen Augen kaum: Auf einem Ast saß eine alte, runzelige Schildkröte, die aussehen mochte, als habe sie die Dinosaurier selbst noch gekannt.

„Wer... wer bist du?“ fragte ich, wobei ich meine Schwanzfedern schützend um mich legte. Schildkröten gehören normalerweise nicht zu meinen Feinden, aber irgendetwas an dieser war unheimlich, vielleicht ihre flüsternde Stimme oder der Glanz in ihren uralten Augen. Sie nickte langsam und sprach: „Mein Name ist Taarini, und ich bin die Wächterin des Zeitflusses.“ Sie deutete mit einem langen, knochigen Fuß auf das seltsame Ding im Boden. „Das ist ein Federring – eines der seltenen Artefakte, die Tiere wie uns ermöglichen, die Geschichte unseres Lebensraums zu sehen. Aber, Ravi, pass auf: Mit großer Macht kommt große Verantwortung.“ Ich war verwirrt und fasziniert zugleich. Ein Federring? Geschichtensehen? Was sollte das alles bedeuten?

Neugierig, wie ich als stolzer Pfau nun mal bin, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen. Vorsichtig setzte ich meinen Schnabel an den Ring. In dem Moment schien die Luft zu knistern wie in der Monsunzeit, wenn Blitze über den Himmel zucken. Der Dschungel um mich herum begann sich zu verändern. Der Bach wurde breiter und klarer, Bäume wuchsen höher und dichter, und plötzlich waren die Rufe von Tieren zu hören, die ich noch nie zuvor gehört hatte. Ich stand mitten in der Vergangenheit! Neben mir stand immer noch Taarini und lächelte wissend. „Schnell, sieh dich um, Ravi. Die Geschichte wartet nicht auf uns.“ Mein Herz klopfte vor Aufregung, doch ich wusste, ich musste vorsichtig sein. Schließlich war ich immer noch ein Pfau – und Beutetiere wie Leopard oder Python könnten sich hier ebenfalls verstecken.

Ein tapferer Schritt folgte dem nächsten, und ich wurde Zeuge von Szenen, die wie Magie wirkten. Große, mächtige Elefanten, deren Stoßzähne dreimal so lang waren wie die der heutigen Tiere, durchwanderten das Land in riesigen Herden. Der Himmel war erfüllt von den Flügelschlägen farbenfroher Nashornvögel, deren Schnäbel in allen Regenbogenfarben schillerten. Aber da war noch etwas anderes – eine alte Legende, die mir Taarini flüsternd anvertraute. „Vor langer Zeit besaßen Pfauen die Fähigkeit, mit ihren Tänzen die Winde zu bewegen und den Regen zu rufen.“ Ich wirbelte herum. „Wirklich? Was ist mit dieser Fähigkeit geschehen?“ Doch bevor die Schildkröte antworten konnte, begann der Boden zu zittern. Ein Schatten zog sich über den Himmel, und ich erkannte die Gestalt eines Raubvogels, der größer war als ich jemals zuvor gesehen hatte...

Mit zwei mächtigen Flügelschlägen erwachte ich plötzlich wieder in meinem Wälder-Indien-Zuhause. Der dichte Dschungel, die leuchtenden Grünpflanzen und das plätschernde Wasser des Baches waren da, doch der Ring war verschwunden. „War das alles also nur ein Traum?“ fragte ich mich selbst. Doch als ich mich streckte, entdeckte ich eine überraschende neue Feder in meinem prachtvollen Schwanz – sie hatte ein Muster, das genauso aussah wie die Muster auf dem Federring. Die Geschichte, sie war vielleicht vergangen, aber sie flüsterte mir zu, da

Fakten und Daten - Pfau

Name:Pfau
Wissenschaftlicher Name:Pavo cristatus
Gewicht:ca. 4-6 kg
Maße:ca. 100-115 cm lang, Schwanzlänge bis zu 150 cm, Flügelspannweite ca. 140-160 cm
Lebensalter:ca. 15-20 Jahre
Lebensraum:Wälder, offene Landschaften, Parks
Geschwindigkeit:ca. 16 km/h zu Fuß

Der Pfau ist ein auffälliger und majestätischer Vogel, der für seine prächtigen, bunten Schwanzfedern bekannt ist. Diese Federn, die bei Männchen während der Balzzeit zu einem beeindruckenden Rad aufgespannt werden, sind mit auffälligen Augenflecken verziert und schimmern in metallischen Blau-, Grün- und Goldtönen. Es gibt drei Hauptarten von Pfauen: den Indischen Pfau, den Grünen Pfau und den Kongopfau, wobei der Indische Pfau der bekannteste und weitverbreitetste ist.

Pfauen leben in offenen Wäldern, Dschungeln und Graslandschaften in Asien und Afrika. Sie sind Allesfresser und ernähren sich von einer Vielzahl von Nahrungsmitteln, darunter Samen, Früchte, Insekten und kleine Wirbeltiere. Pfauen verbringen viel Zeit am Boden, wo sie nach Nahrung suchen, können aber auch auf Bäume fliegen, um zu schlafen oder sich vor Raubtieren zu schützen.

Während der Balzzeit stellen die Männchen ihre prachtvollen Schwanzfedern zur Schau, um Weibchen zu beeindrucken. Sie führen einen aufwendigen Tanz auf und schütteln ihre Federn, um die Aufmerksamkeit der Weibchen auf sich zu ziehen. Die Weibchen, auch Pfauenhennen genannt, sind weniger farbenfroh und haben ein unscheinbares braunes Gefieder, das ihnen hilft, sich zu tarnen. Nach der Paarung legt das Weibchen mehrere Eier in ein gut verstecktes Nest am Boden, das sie etwa vier Wochen lang bebrütet. Pfauen sind nicht nur wegen ihrer Schönheit, sondern auch wegen ihres kulturellen und symbolischen Werts in vielen Kulturen auf der ganzen Welt geschätzt.

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