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Spatz

Spatz Salto und das heimliche Wettrennen

Hi! Ich bin Salto, ein kleiner Haussperling, aber meine Freunde nennen mich einfach Salto wegen meiner lustigen Flugtricks in der Luft. Ich wohne in einer Hecke am Rand eines großen Parks, genau da, wo die Menschen ihre Picknicks machen und die Kinder auf dem Spielplatz toben. Es ist ein wunderschöner Ort mit hohen Bäumen, Blumenwiesen und sogar einem kleinen Teich. Die ersten Sonnenstrahlen kitzeln mich jeden Morgen wach, und dann geht es los: Ich fliege hinaus, um meine Welt zu erkunden. Aber natürlich bin ich vorsichtig! Ich habe schon früh gelernt, dass ich aufpassen muss, besonders, wenn Pie, die hungrige Elster, mal wieder unterwegs ist. Sie hat Augen wie ein Falke und den fliegenden Drill drauf! Ich bin hier nicht der Schnellste, aber dafür habe ich andere Stärken – dazu später mehr.

Heute Morgen war alles ruhig, das Gras unter meinem Nest glänzte vom Tau, und die Blumen waren bunter als ein Regenbogen. Mein bester Freund, Pippa, ein quirliges Rotkehlchen, flog zu mir herüber, flatterte wild und piepste: „Salto, hast du es gehört? Flammi hat uns herausgefordert!“ Jetzt muss ich euch erklären, wer Flammi ist. Flammi ist ein feuriger Distelfink, der aus dem angrenzenden Feld rübergekommen ist. Mit seinem bunten Gefieder ist er ein richtiger Hingucker, aber seiner Meinung nach ist er auch der schnellste Flieger in unserem Viertel, und das betont er bei jeder Gelegenheit. Doch nicht mit mir! Ich sah Pippa an und piepste zurück: „Ein Wettrennen? Hört sich nach Spaß an!“ Mein Herz klopfte vor Aufregung, und ich wusste, heute würde ich eine Idee brauchen, die besser ist als bloß Speed.

Das Wettrennen sollte am Teich beginnen und dort enden, musste uns Pippa noch schnell erklären. Auf dem Weg dorthin würde es auch durch einen belebten Kastanienbaum gehen, wo ständig Eichhörnchen herumwuseln und man mit ihren buschigen Schwänzen fast Kollisionen baut. „Also, bereit für die Herausforderung?“ fragte Flammi und funkelte mich mit seinen leuchtend roten Federn an. „Bereit wie immer!“ gab ich zurück. Aber innen drin war ich nervös. Die Sonne stand hoch, meine Flügel spannten sich, und ich hörte das leise Rascheln der Blätter. Was, wenn wir in den Kastanienbaum krachen, oder schlimmer noch – wenn Pie, die Elster, uns in der Luft abpasst?

Der Wettlauf begann! Flammi schoss wie ein übermütiger Pfeil durch die Luft. Pippa und ich folgten. Ich wusste, dass reine Geschwindigkeit beim Fliegen nicht meine Stärke war, also ließ ich die beiden ruhig vorpreschen und nutzte meine Begabung für raffinierte Flugkunststücke. Als wir die ersten Hindernisse erreichten – dicht hängende Äste und schwungvolle Bartflechten – zeigte ich, warum sie mich Salto nennen! Mit einem eleganten Looping um die Äste herum war ich plötzlich wieder direkt hinter Flammi. „Nicht schlecht!“ rief Pippa und schlich sich geschickt an den Distelfinken heran. Meine Strategie war klar: Geduld und das richtige Timing konnten mehr wert sein, als als Erster loszufliegen. So war es auch, als wir uns dem Kastanienbaum näherten.

Der Baum war ein einziges Gewirr aus Nüssen, Astspitzen und flinken Eichhörnchen; eine perfekte Falle für waghalsige Überflieger. Und genau dort nutzte ich meinen Trick. Während Flammi und Pippa wild hin und her schossen, um den Schlingerkurs zu managen, zog ich einen kühnen Bogen und zischte mitten durch eine unsichtbare Lücke im Geäst. „Hey!“ hörte ich Flammi aus der Ferne rufen. „Wie hast du das…?“ Doch ich gab ihm keine Zeit zu staunen. Der Teich rückte näher und die Ziellinie war in Sicht. Mit einem letzten kräftigen Schwung schaffte ich es, Flammi knapp zu überholen und landete sicher neben Pippa am Rand des Teiches. Gewonnen!

„Wow, Salto, du bist echt ein schlauer Kopf!“ rief Pippa, während Flammi sich aufplusterte. „War Glück“, piepste ich bescheiden, aber innerlich war ich mächtig stolz. Wir drei ließen uns schließlich am Teichrand nieder, wo bunter Schmetterlinge über die Wildblumen flatterten, und das plätschernde Wasser für die perfekte Atmosphäre zum Plaudern sorgte. „Das war ein gutes Rennen“, sagte Flammi und nickte mir anerkennend zu. In diesem Moment, zwischen dem Grün der Wiesen und dem Zwitschern unserer Freunde, erinnerte ich mich, warum ich meinen Lebensraum so liebe: Er bietet Abenteuer, aber auch Ruhe, und ist bei allem Trubel ein echtes Zuhause.

Wusstest du schon? Spatzen sind weltweit verbreitet und gehören zu den anpassungsfähigsten Vögeln. Ein Spatz kann Fluggeschwindigkeiten von bis zu 40 km/h erreichen – rasend schnell für so ein kleines Tier!

Fakten und Daten - Spatz

Name:Spatz
Wissenschaftlicher Name:Passer domesticus
Gewicht:ca. 24-40 g
Maße:ca. 14-16 cm lang, Flügelspannweite ca. 21-25 cm
Lebensalter:ca. 3-5 Jahre
Lebensraum:Städte, Dörfer, Gärten, Wälder
Geschwindigkeit:ca. 40 km/h im Flug

Der Spatz, auch bekannt als Haussperling, ist ein kleiner, geselliger Vogel, der in vielen Teilen der Welt vorkommt, darunter Europa, Asien, Afrika und Amerika. Männliche Spatzen haben ein graubraunes Gefieder mit einem schwarzen Brustfleck und einer grauen Kopfkappe, während die Weibchen schlichter gefärbt sind und ein einheitlich braunes Federkleid besitzen. Der Spatz ist leicht an seinem kräftigen Schnabel zu erkennen, der perfekt zum Knacken von Samen geeignet ist.

Spatzen sind äußerst anpassungsfähige Vögel und leben sowohl in städtischen als auch ländlichen Gebieten. Sie ernähren sich hauptsächlich von Samen, Getreide und Insekten. In städtischen Umgebungen sind sie oft in der Nähe von Menschen zu finden, wo sie sich auch von Brotkrumen und anderen Essensresten ernähren. Ihr fröhliches Zwitschern und geselliges Verhalten machen sie zu einem vertrauten Anblick in vielen Gärten und Parks.

Spatzen nisten oft in Gebäudenischen, unter Dächern oder in Bäumen. Das Weibchen legt mehrere Eier, die von beiden Elternteilen ausgebrütet werden. Nach dem Schlüpfen werden die Jungvögel von beiden Eltern gefüttert, bis sie flügge sind. Spatzen sind wichtige Bestandteile des Ökosystems, da sie zur Kontrolle von Insektenpopulationen beitragen und Samen verbreiten. Trotz ihrer Häufigkeit sind Spatzen in einigen Regionen durch den Verlust von Lebensräumen und Nahrungsmangel bedroht, was ihren Schutz besonders wichtig macht.

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