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QR-Home Thema: Tiere Afrikas
Giraffe

Die Abenteuer von Lolo am Wasserbaum

Hallo zusammen! Ich bin Lolo, eine neugierige Giraffe mit langen Beinen, einem Hals, der bis zu den Wolken reicht, und einem sanften Herzen. Ich lebe hier in der überraschend schönen Savanne Afrikas, wo die Sonne warm auf das trocken-goldene Gras scheint, das sich wie ein Meer bis zum Horizont erstreckt. Von oben sehe ich Dinge, die sich sicherlich viele auf der Erde wünschen würden: unendliche Weite, Akazienbäume, die wie grüne Regenschirme aussehen, und unzählige Tiere, von Zebras bis hin zu Vögeln, die das pure Leben ausstrahlen. Es ist mein Zuhause, und ich kann mir keinen anderen Ort auf dieser Welt vorstellen, an dem ich lieber gewesen wäre!

Doch heute war ein besonderer Tag. Etwas in der Luft fühlte sich anders an. Es war heiß, so heiß, dass selbst die Schattenspots unter den Baobab-Bäumen ihre kühlende Macht verloren hatten. Die Regenzeit war weit weg, und die karge Erde schien vor Durst zu stöhnen. Aber ich, Lolo, habe ein Geheimnis. Es gibt einen besonderen Baum hier in der Savanne – einen Wasserbaum. Er ist nicht wie alle anderen Bäume. Seine Wurzeln reichen bis tief in die Erde und holen das kostbare Nass, das uns an den heißesten Tagen rettet. Nur wenige kennen ihn, und ich habe ihn vor Jahren von Mama gezeigt bekommen, kurz bevor sie mich das erste Mal allein gelassen hat. Es war eine dieser Lektionen fürs Leben: Wie man sich selbst versorgt, selbst wenn alles andere knapp ist.

Ich machte mich auf den Weg. Es war ein langer Marsch, doch das stört mich nicht. Meine Beine sind stark, meine Hufe sicher selbst auf steinigen Pfaden. Auf dem Weg zum Wasserbaum begegneten mir Freunde. Tela, das kleine Impala, trippelte nervös um mich herum und fragte mit leuchtenden Augen, wo ich hingehe. "Zum Baum", sagte ich. Tela wusste genau, was ich meinte, und hüpfte aufgeregt mit. "Oh, ich liebe den Baum!", rief sie aus, und ich lächelte. Tela ist nicht groß, aber was ihr an Größe fehlt, macht sie mit Mut und Lebhaftigkeit wett. Wir zogen weiter, über holprige Pfade, immer weiter unter dieser glühenden Sonne.

Bald schloss sich uns Baro an, das Nashorn. Ihr müsst wissen, Baro sieht vielleicht wie ein grimmiger Koloss aus, aber tief im Inneren ist er ein echter Freund für alle. "Ist das Wasserbaum-Zeit?", brummte er und trottete uns hinterher. "Genau richtig! Diese Hitze muss weg", fügte ich mit einem Nicken hinzu. Gemeinsam zogen wir weiter durch die trockene Steppe, und ich bemerkte, wie der Wind begann sich zu verändern. Er war nicht mehr so langweilig heiß, sondern trug etwas Frisches in sich – fast als hätte jemand die Hoffnung zurückgebracht.

Am Wasserbaum angekommen, sah ich sofort die kreisförmige Versammlung. Tiere aller Art, vom kleinstes Warzenschwein bis hin zum eleganten Streifenmuster eines Zebra, hatten ihre Wege hierher gefunden. Jeder wartete geduldig darauf, einen Schluck von dem Wasser zu nehmen, das der Baum so großzügig spendet. Die Äste streckten sich wie Arme in den Himmel, seine Blätter flüsterten Geschichten von vergangenen Regenzeiten. Der Baum war nicht nur eine Quelle für Durst, sondern auch für Geschichten und Gemeinschaft. Als ich dann meinen Kopf nach oben streckte und die saftigen Blätter erreichte, fühlte ich etwas Magisches. In dem Moment wurde mir klar, dass nicht der Baum, sondern die Gemeinschaft, die um ihn entstand, das eigentliche Wunder war.

Wusstest du? Giraffen haben extrem lange, schwarze Zungen von bis zu 50 cm Länge, die sie vor Sonnenbrand schützen und sehr geschickt sind – perfekt, um die Dornen der Akazienbäume zu umgehen!

Fakten und Daten - Giraffe

Name:Giraffe
Wissenschaftlicher Name:Giraffa camelopardalis
Gewicht:800-1200 kg
Maße:4.5-6 m Höhe
Lebensalter:Bis 25 Jahre
Lebensraum:Savannen, offene Wälder
Geschwindigkeit:60 km/h

Die Giraffe ist das größte landlebende Tier und eine der bekanntesten Arten Afrikas. Sie ist leicht an ihrem langen Hals und den auffälligen Flecken auf ihrem Fell zu erkennen, die von Art zu Art variieren. Giraffen können bis zu 5,5 Meter hoch werden, wobei ihr Hals etwa die Hälfte dieser Höhe ausmacht. Trotz ihres langen Halses haben Giraffen genauso viele Halswirbel wie andere Säugetiere – nämlich sieben.

Giraffen leben in Savannen und offenen Waldgebieten, wo sie sich von Blättern, besonders von Akazienbäumen, ernähren. Ihr langer Hals und ihre lange Zunge helfen ihnen, Blätter und Zweige zu erreichen, die für andere Tiere unzugänglich sind. Giraffen sind Pflanzenfresser und können große Mengen an Blättern fressen, was ihnen hilft, ihren enormen Energiebedarf zu decken.

Giraffen leben in losen Herden, die sich häufig verändern können. Sie haben keine festen sozialen Strukturen und verbringen viel Zeit damit, umherzuwandern und nach Nahrung zu suchen. Giraffen sind faszinierende Tiere und spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem, indem sie zur Verbreitung von Samen beitragen und das Wachstum der Vegetation beeinflussen. Trotz ihrer Größe und Stärke sind sie durch Lebensraumverlust und Wilderei bedroht, weshalb Schutzmaßnahmen wichtig sind, um ihr Überleben zu sichern.

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