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QR-Home Thema: Vögel
Feldsperling

Der Mutflug von Flori: Ein Abenteuer in luftigen Höhen

Hallo, ich bin Flori, ein ziemlich neugieriger Feldsperling, naja, das sagen zumindest die anderen. Meine Federkumpels behaupten, dass ich immer wissen will, was hinter der nächsten Hecke oder dem alten Gartenzaun zu finden ist. Und sie haben Recht: Unser Zuhause, der verwilderte Obstgarten mit den hohen Linden und den wuchernden Brombeersträuchern, ist meine Welt. Aber hin und wieder juckt es mich in den Flügeln, darüber hinauszufliegen. Wusstet ihr übrigens, dass wir Feldsperlinge uns eigentlich überall auf der Welt wohlfühlen, solange es einen Platz gibt, an dem wir Nester bauen und uns das Genick nicht einfrieren? Also, ich jedenfalls bin hier in Mitteleuropa zu Hause – mit angenehm milden Wintern und vielen Verstecken gegen neugierige Katzen. Aber manchmal, da scheint die Welt außerhalb dieser Hecken riesig und ein bisschen ... gruselig. Wer weiß schon, was da draußen lauert?

Es war ein sonniger Morgen, als alles begann. Der Wind raschelte durch die Blätter des alten Ahorns, und die ersten Sonnenstrahlen malten goldene Muster auf den Boden. Meine Nachbarin, Gerda, eine ziemlich geschwätzige Gartenrotschwanz-Dame, piepste ausgelassen und hüpfte über den feuchten Rasen. „Flori, Flori! Heute ist ein guter Tag für ein Abenteuer!“, rief sie. Ich setzte mich auf den Zaun und ließ meine Flügel hängen. „Ja klar, Gerda. Nur, dass ich dabei über einen Zaun hopse und du am Ende immer die cooleren Geschichten hast.“ Sie lachte. Gerda war bekannt für ihre Kühnheit – einmal hatte sie sich sogar ins Schilf begeben, wo der listige Fuchs oft auf Beute lauerte. „Komm schon, Flori“, sagte sie. „Du bist ein Feldsperling. Wenn jemand mutig sein kann, dann doch du!“ Da wusste ich: Irgendetwas würde heute passieren. Vielleicht war es Zeit, meinen kleinen Mut zusammenzukratzen und einen Schritt ins Unbekannte zu wagen.

Das Unbekannte kam schneller, als ich dachte. Ein plötzliches lautes Krächzen machte alle Tiere im Obstgarten starr. Am Himmel zog Karla, die Krähe, ihre Kreise. „Habt ihr gehört? Der Habicht ist zurück!“, rief sie. „Bleibt besser in der Nähe der Sträucher!“ Mein erster Impuls war das Übliche: Abtauchen. Schnell im dichten Gestrüpp verstecken, und die Gefahr würde vorübergehen. Doch dann sah ich einen anderen Feldsperling auf einer abgelegenen Wiese in Gefahr schweben. Der Habicht hatte ihn erspäht und schoss mit unglaublicher Geschwindigkeit herab. Mein Herz raste. Sollte ich dort hinfliegen? Was konnte ich tun? Ich bin schließlich nur Flori, ein kleiner Feldsperling mit ganz normalen Flügeln. Aber irgendwie konnte ich das nicht ignorieren. Mit zittrigen Federn startete ich durch und folgte dem Habicht, in der Hoffnung, mit meinem ständigen Auf und Ab seine Aufmerksamkeit zu stören. Es war das erste Mal, dass ich mich einer Gefahr stellte – und ich fühlte mich kleiner denn je.

Am Ende hatte es funktioniert: Der Habicht wandte ab, vielleicht irritiert von meinem wackeligen Flugmanöver. Doch auch ich war erschöpft, meine Flügel brannten und mein Herz klopfte. Der andere Feldsperling war schneller weggewischt, als ich ihn überhaupt mit meinem Piepsen hätte fragen können, ob er okay ist. Ich landete auf einem Ast und blickte auf unsere Obstgarten-Heimat zurück – und plötzlich sah sie viel vertrauter aus als zuvor. Gerda war die erste, die angeflogen kam. „Das war beeindruckend! Wie hast du das geschafft?“ Ich schüttelte meine Federn und lächelte. „Ich weiß es nicht, Gerda. Ich war einfach da – und musste etwas tun. Manchmal weiß man erst, was in einem steckt, wenn man es ausprobiert.“ Gerda nickte und blickte zu dem dichten Wald am Horizont. In diesem Moment fühlte ich mich stärker, als ich jemals gedacht hätte. Vielleicht war ich nicht der mutigste, aber manchmal reicht ein bisschen Mut aus, um Großes zu bewirken.

Wusstest du schon?

Feldsperlinge sind unglaublich soziale Tiere – sie leben meist in kleinen Gruppen und teilen sogar Nester untereinander. Das macht sie zu echten Experten in Sachen Gemeinschaft und Zusammenhalt!

Fakten und Daten - Feldsperling

Name:Feldsperling
Wissenschaftlicher Name:Passer montanus
Gewicht:24-40 g
Maße:14-16 cm Länge
Lebensalter:Bis 3 Jahre
Lebensraum:Städtische und ländliche Gebiete
Geschwindigkeit:24-32 km/h

Der Spatz, auch als Haussperling bekannt, ist ein kleiner, geselliger Vogel, der in vielen Teilen der Welt vorkommt. Er hat ein bräunlich-graues Gefieder, wobei die Männchen oft eine schwarze Kehle und eine graue Kopfkappe aufweisen. Spatzen sind für ihre Anpassungsfähigkeit und ihr geschicktes Verhalten bekannt, was ihnen hilft, in städtischen und ländlichen Gebieten gleichermaßen zu überleben.

Spatzen sind Allesfresser und ernähren sich von Samen, Körnern, Früchten und Insekten. Sie sind oft in der Nähe von Menschen zu finden, wo sie auf Nahrungssuche gehen, sei es in Gärten, Parks oder auf städtischen Plätzen. Ihr fröhliches Zwitschern ist ein vertrauter Klang in vielen Umgebungen und trägt zur lebendigen Atmosphäre bei.

Spatzen bauen ihre Nester in Gebäudenischen, unter Dächern oder in dichten Büschen. Das Weibchen legt mehrere Eier, die von beiden Elternteilen bebrütet werden. Spatzen sind sehr soziale Vögel und leben in Gruppen, die ihnen Schutz und Gemeinschaft bieten. Trotz ihrer Häufigkeit sind sie wichtige Mitglieder des Ökosystems, da sie zur Kontrolle von Insektenpopulationen beitragen und Samen verbreiten.

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