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QR-Home Thema: Vögel
Kolibri

Das Geheimnis der Smaragdblume

Hallo! Mein Name ist Lino, und ich bin ein kleiner Kolibri, genauer gesagt, ein Schillerkolibri mit funkelnden grünen Federn, die in der Sonne leuchten wie Juwelen. Mein Zuhause ist der tropische Regenwald, wo die Luft warm und voller Düfte ist und riesige Blätter wie grüne Sonnenschirme über mich wachen. Als Kolibri bin ich immer in Bewegung – meine Flügel schlagen 50 bis 80 Mal pro Sekunde, und ich kann sogar rückwärts fliegen! Gleich neben meinem Lieblingsbaum, der Blüten mit süßem, lockendem Nektar trägt, beginnt eine Geschichte, die ich nie vergessen werde.

Es war ein ganz normaler Morgen: die Sonne tauchte den Wald in ein goldenes Licht, während ich, so wie jeden Tag, meine erste Blüten-Runde drehte. Der Regenwald war lebendig, überall summte, raschelte und zwitscherte es. Als ich gerade an einer besonders schönen Passionsblume saugen wollte, hörte ich ein leises Rascheln hinter mir. Vorsichtig drehte ich mich um und sah Ella, die fleißige Eichhörnchen-Dame, die einen großen, glänzenden roten Samen in ihren Händen balancierte. »Lino«, flüsterte sie aufgeregt, »du wirst nicht glauben, was ich gefunden habe! Eine Smaragdblume! Die seltenste Blume im ganzen Wald!«

Natürlich war ich neugierig! Die Smaragdblume soll unglaublich schön sein und so viel Nektar enthalten, dass selbst ein Kolibri davon satt werden könnte – das klang wie ein Schatz. Also begleitetete ich Ella zu der Stelle, wo sie die sonderbare Blume entdeckt haben wollte. Doch als wir ankamen, war die Blume verschwunden. Stattdessen war dort ein zertrampelter Bereich voller zerknickter Blätter. »Seltsam! Ich war sicher, dass sie hier war«, murmelte Ella und schaute sich um. Hat vielleicht jemand heimlich die Blume gepflückt?

Wir beschlossen, weitere Tiere zu fragen, ob sie etwas gesehen hatten. Der nächste auf unserer Suche war Matéo, ein kluger Faultierherr, der oben in der Baumkrone gemütlich ein Blatt kaute. „Die Smaragdblume? Ein wunderschöner Traum. Aber ich habe hier niemanden vorbeikommen sehen“, sagte er mit einer langsamen Bewegung seines Kopfes. Doch während er sprach, fiel mir etwas auf: an seinem Blatt hing ein winziger grüner Pollenstaub – genau die Art, die man mit der Smaragdblume verbindet!

»Sag mal, Matéo«, fragte ich freundlich, aber direkt, »warst du heute Morgen etwa bei der Smaragdblume? Vielleicht hast du ohne Absicht ihre Pollen mitgenommen?« Das Faultier sah mich an, seine großen Augen voller Überraschung. »Oh, vielleicht«, murmelte er nach einer Weile, »ich erinnere mich an einen leuchtenden Fleck, aber das habe ich nicht ernst genommen. Ich wollte nur ein Blatt essen.« Mit seinem langsamen Geständnis waren Ella und ich erleichtert – die Blume war zwar beschädigt, aber niemand wollte sie bewusst zerstören.

Als wir zurück bei der zertrampelten Stelle waren, lasse ich mir etwas einfallen: Ich wusste, wie wichtig Pollen und Blütenstaub für das Wachstum von Pflanzen sind. Mit einer sanften Bewegung aufspringen, brachte ich einige der herumliegenden Pollen zu anderen Blüten in der Nähe, wie ich es immer mache, um die natürlichen Balance wiederherzustellen. Ella entschied sich, die Gegend zu säubern, und Matéo sagte, er würde in Zukunft vorsichtiger sein. Es fühlte sich gut an, ehrlich miteinander zu sein und den Wald gemeinsam zu pflegen!

Wusstest du schon? Kolibris haben das größte Gehirn im Verhältnis zu ihrer Körpergröße unter allen Vögeln – etwa 4,2 % ihres Körpergewichts!

Fakten und Daten - Kolibri

Name:Kolibri
Wissenschaftlicher Name:Trochilidae sp.
Gewicht:2-20 g
Maße:7-13 cm Länge
Lebensalter:Bis 5 Jahre
Lebensraum:Tropische und subtropische Wälder
Geschwindigkeit:Bis zu 50 km/h

Kolibris sind winzige, farbenfrohe Vögel, die hauptsächlich in Amerika vorkommen, von Alaska bis nach Südamerika. Sie sind bekannt für ihre Fähigkeit, auf der Stelle zu fliegen, rückwärts zu fliegen und blitzschnell zu manövrieren. Kolibris haben leuchtend buntes Gefieder, das in der Sonne oft metallisch schimmert. Ihre langen, dünnen Schnäbel sind perfekt zum Nektarsaugen aus Blumen geeignet.

Kolibris ernähren sich hauptsächlich von Blütennektar, den sie mit ihren spezialisierten Zungen aus den Blütenkelchen saugen. Sie fressen auch kleine Insekten und Spinnen, um ihren Proteinbedarf zu decken. Diese Vögel haben einen unglaublich schnellen Stoffwechsel und müssen täglich große Mengen an Nahrung aufnehmen, um ihre Energie aufrechtzuerhalten. Sie besuchen zahlreiche Blüten pro Tag und tragen dabei zur Bestäubung bei, was sie zu wichtigen Akteuren im Ökosystem macht.

Kolibris bauen winzige Nester aus Spinnweben, Pflanzenfasern und Moos, die sie in Bäumen oder Sträuchern gut verstecken. Das Weibchen legt normalerweise zwei kleine Eier, die es alleine ausbrütet und die Jungen füttert. Kolibris sind für ihre erstaunliche Flugkunst, ihre schillernden Farben und ihre Rolle in der Bestäubung bekannt und werden oft als "fliegende Juwelen" bezeichnet.

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