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Es war ein strahlender Frühlingstag im Grasland, als ich, Hoppel der Feldhase, meine neugierigen Ohren spitzen konnte. Ich hüpfte über grüne Hügel und blühende Wiesen, immer auf der Suche nach Abenteuern. Plötzlich entdeckte ich einen kleinen Bach, dessen sanftes Rauschen meine Durst stillte. Doch plötzlich hörte ich ein Knistern im Gebüsch!
Vorsichtig schlich ich näher und entdeckte meine Freundin, Molly die Maus, die sich an saftigen Beeren labte. "Was für ein Glück, hier gibt es genug zu essen", quietschte sie vergnügt. Gemeinsam genossen wir die köstlichen Leckerbissen und plauderten über unsere Abenteuer im Grasland.
Plötzlich tauchte Oskar der Fuchs auf, ein gefährlicher Jäger, der uns mit glitzernden Augen anstarrte. Schnell versteckten wir uns im dichten Unterholz und hielten den Atem an. Bald zog der Fuchs weiter, doch ich wusste, dass wir immer auf der Hut sein mussten.
Als die Sonne langsam unterging, kehrte ich müde, aber glücklich, in meine warme Höhle zurück. Ich schlief ein, um am nächsten Tag neue Wege zu erkunden und weitere Abenteuer im Grasland zu erleben.
In der Nacht jagen Feldhasen nicht nur alleine, sondern auch gerne in kleinen Gruppen, um sich gegenseitig zu warnen und zu schützen.
Fakten und Daten - Feldhase
Name:
Feldhase
Wissenschaftlicher Name:
Lepus europaeus
Gewicht:
3-5 kg
Maße:
60-75 cm Länge
Lebensalter:
Bis 12 Jahre
Lebensraum:
Offene Felder, Wiesen
Geschwindigkeit:
70 km/h
Der Feldhase ist ein schnelles und flinkes Tier, das in vielen offenen Landschaften Europas und Asiens zu Hause ist. Mit seinen langen Ohren, den kräftigen Hinterbeinen und dem braunen Fell ist der Feldhase gut an das Leben auf Feldern und Wiesen angepasst. Sein Fell bietet ihm eine hervorragende Tarnung in seiner Umgebung.
Feldhasen sind Pflanzenfresser und ernähren sich hauptsächlich von Gräsern, Kräutern, Blättern und Feldfrüchten. Im Winter fressen sie auch Rinde und junge Triebe, wenn das andere Futter knapp ist. Feldhasen sind besonders bekannt für ihre schnellen Sprints und hohen Sprünge, mit denen sie Raubtieren wie Füchsen, Greifvögeln und Menschen entkommen können.
Im Gegensatz zu Kaninchen graben Feldhasen keine unterirdischen Bauten. Stattdessen ruhen sie in flachen Mulden im Boden, die Sasse genannt werden. Diese Mulden bieten ihnen Schutz und eine gute Sicht auf ihre Umgebung. Feldhasen sind meist Einzelgänger, kommen aber zur Paarungszeit im Frühjahr und Sommer zusammen. Dann kann man oft die sogenannten "Hasenhochzeiten" beobachten, bei denen die Tiere miteinander rennen und springen. Die Weibchen, die Häsinnen, bringen in der Regel zwei- bis dreimal im Jahr Junge zur Welt, die schon kurz nach der Geburt sehr mobil sind. Feldhasen spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem, indem sie Pflanzen fressen und als Beute für viele Raubtiere dienen.